Das Vogelhaus selbst bauen- lohnt sich das?

Das Vogelhaus im Garten ist zu jeder Jahreszeit eine willkommene Futterquelle für die Vögel. Für die Vogelwelt ist das Suchen nach dem geeigneten Futter anstrengend, besonders wenn die weiblichen Vögel Nachwuchs aufziehen. Wer ein Vogelhaus mit dem Gründach aussucht, tut zusätzlich etwas für den Artenschutz der Insekten. Die Frage, ob es sich lohnt, ein Projekt „Vogelhaus selbst bauen“ zu starten, stellt sich für neugierige und wissbegierige Kinder kaum. Sie freuen sich auf den Bau des Vogelhauses zusammen mit den Eltern und können das Werk nach der Fertigstellung jederzeit den Freunden als Marke Eigenbau stolz präsentieren. Diese Materialien werden für den Bau des Vogelhauses benötigt:

  • Wenig Blumenerde
  • Haltbares Gartenvlies
  • Geeigneter Kleber
  • Holzlatten mit fünf Zentimeter Höhe
  • Gummibänder
  • Pflanzen ohne tiefe Wurzeln für das grüne Dach
  • Säge, Nägel und Hammer
  • ein Stück Hasenstallgitter
  • ein Rohbau des Vogelhauses

Das Vogelhaus selbst bauen, jetzt geht es endlich los! Über das Dach des Vogelhäuschens wird das Hasenstallgitter gespannt und mit den Gummibändern befestigt. Mit den passend zugesägten Holzlatten wird das Dach des Vogelhauses eingerahmt. Die Holzlatten werden festgenagelt und überstehende Teile werden abgesägt. Das neu entstandene Holzdach wird mit dem Gartenvlies beklebt. Nun kommt die Blumenerde auf das Gartenvlies, die angenagelten Holzlatten verhindern, dass die Gartenerde vom Dach rutscht. Federnelken oder Glockenblumen haben kein tiefes Wurzelsystem. Sie können auf dem Dach des Vogelhauses als Blickfang gepflanzt werden. Der Gartenvlies regelt die Wasserversorgung der Pflanzen, sobald sie angewachsen sind, kann das Vogelhaus im Garten platziert werden.

Tierfreunde füttern die Vögel regelmäßig

Mit dem Entschluss, das Vogelhaus im Garten aufzustellen, ist die regelmäßige Fütterung verbunden. Vögel gewöhnen sich an die Futterstelle und nehmen die Futterquelle dankbar an. Bei Morgendämmerung und vor der Abenddämmerung wird das Vogelhaus im Garten gerne besucht. In einer eiskalten Winternacht wird die Suche nach Futter zum Überlebenskampf. Das Vogelhaus im Garten ist ein Zeichen, dass dort ein Tierfreund lebt, der den schwierigen Kampf der Vögel um das Überleben tatkräftig unterstützt. Es können Energiereserven für die kommenden kalten Nächte gebildet werden. Verdorbenes Futter darf nicht gegeben werden, beim Einkauf und bei der Pflege des Vogelhauses ist darauf zu achten, dass alles gepflegt und sauber ist. Amseln und Dohlen mögen gerne Obst, das als Nahrungsmittel gereicht werden kann. Wenn das Vogelhaus fertig ausgestattet ist, aber kein Vogel zu Besuch ins gekaufte oder selbst gebaute Miniatur-Haus kommt, ist Geduld gefragt. Der neue Futterplatz wird meistens erst nach einer Weile von den Vögeln regelmäßig aufgesucht, das Aufstellen vor der Wintersaison erleichtert den Vögeln die Umstellung.