Sichtschutz für den eigenen Garten – Gibt es ökologische Varianten?

Ein Garten zu haben ist toll, aber dafür braucht es auch einen Sichtschutz. Es gibt nichts Nervigeres als dauernd den Blicken von Nachbarn oder auch Fremden ausgesetzt zu sein. Wenn man ständig das Gefühl hat, beobachtet zu werden, lässt es sich im Garten auch nicht gut entspannen. Daher ist es sinnvoll, sich einen blickdichten Sichtschutz für den Garten anzuschaffen. Möglichkeiten wären eine Hecke, ein Zaun oder eine Mauer. Dieser Sichtschutz schützt nicht nur vor fremden Blicken, sondern auch vor Wind.

Wichtig ist aber auch, dass alles noch natürlich bleibt. Niemand möchte in einem Betonklotz sitzen. Im Garten soll man sich wohl fühlen. Daher gibt es auch ökologische Gartenbegrenzungen, die ein wenig Schutz geben und gleichzeitig sehr dekorativ für den Garten sind.

Sichtschutz aus Holz

Holz ist ein toller Rohstoff mit vielen guten Eigenschaften. Aus Holz können fertige Zaunelemente individuell angefertigt werden. Sehr im Trend liegen die Staketenzäune und dies zurecht. Sie haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und können vielseitig eingesetzt werden. Außerdem ist ein Staketenzaun sehr ökologisch und sehr pflegeleicht. Er hat ein natürliches Aussehen und passend in jeden Garten.

Ein Staketenzaun kann als Zaun für einen Naturgarten benutzt werden, oder auch als Gehege Umzäunung. Wenn man noch ein paar Pflanzen am Staketenzaun wachsen lässt, so ist er auch ein guter Sichtschutz. Zäune aus nachhaltigem Holz zeichnen sich durch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis aus und das Holz stammt in der Regel aus Europa. Es musste dafür also kein Regenwald abgeholzt werden.

Sichtschutz aus Stein

Wenn man einen Sichtschutz aus Steinen vorstellt, so fällt einem vermutlich zuerst eine Mauer ein. Die klassische Mauer ist aber nicht für jeden Garten geeignet. Eine Mauer ist dann sinnvoll, wenn man zusätzlich noch einen Hang oder andere Sachen stützen muss. Ansonsten gibt es schönere und auch günstigere Varianten. Eine Mauer, z.B. aus Ziegelsteinen, ist nämlich auch sehr teuer. Dafür ist sie natürlich sehr pflegeleicht und hält ewig, oft mehrere Generationen.

Preiswerter und auch moderner sind sogenannte Gabionen. Das sind im Prinzip Steinkörbe, die man individuell anpassen kann. Es wird eine Mauer aus Drahtgitter gebaut und dieses anschließend mit Steinen gefüllt. Durch verschiedene Steine lässt sich auch ein Muster oder Motiv integrieren. Ist die Gabione komplett gefüllt, so ist sie nicht nur ein guter Blickschutz, sondern auch der Wind wird gut abgehalten.

Sichtschutz aus Pflanzen

Der natürlichste Sichtschutz sind Pflanzen. Sie haben aber einen Nachteil. Sie brauchen oft mehrere Jahre bis sie die gewünschte Größe erreichen und damit als Sicht- und Windschutz dienen können. Stört einen das nicht, so sind Pflanzen eine sehr gute Wahl.

Es eignen sich aber nicht alle Pflanzen als Sichtschutz. Hier mal eine kleine Auswahl, welche sich gut eignen würden:

  • Liguster
  • Hibiskus
  • Buchsbaum
  • Riesenschachtelhalm
  • Efeu
  • Eibe

Eine der belliebtesten Hecken ist Liguster. Liguster ist eine sehr schnell wachsende Hecke und zugleich sehr robust. Liguster kann mehrere Meter hoch werden und ist daher ein guter Sicht- sowie auch Windschutz. Wie man sieht ist Liguster nicht umsonst eine sehr beliebte Pflanze, wenn es um Sichtschutz im Garten geht. Aber natürlich haben auch die anderen Pflanzen tolle Eigenschaften. Am Ende kommt es auch darauf an, welche Pflanze einem optisch am besten gefällt.

Fazit

Wie man sehen kann, lässt sich ein Sichtschutz im Garten auf verschiedene Arten realisieren. Die Frage, ob es auch ökologische Varianten für den Sichtschutz gibt kann somit ganz klar mit ja beantwortet werden.

Zu den beliebtesten Abgrenzungen für den Garten zählen in Summe der Staketenzaun, die Gabionen und der Liguster.