Urgesteinsmehl als Dünger für Tomaten und andere Pflanzen

Wenn man einen eigenen Garten hat, so möchte man auch dass die Pflanzen gut gedeihen. Doch nicht jeder möchte chemischen Dünger für ein besseres Wachstum einsetzen. Hier wäre ein Urgesteinsmehl eine gute Düngeralternative. Gerade als Hobbygärtner lohnt sich die Anschaffung vom Urgesteinsmehl, denn es verbessert nachhaltig die Bodenstruktur im Garten. Es gibt ein großes Sortiment an Gesteinsmehlen zu kaufen. Der Begriff Urgesteinsmehl ist nicht geschützt. Daher kann man unterschiedliche Zusammensetzungen erhalten. Daher sollte man auf die Warendeklaration schauen, damit man weiß um was für ein Produkt es sich genau handelt.

Unterschiedliche Gesteinsmehltypen

Es gibt im Prinzip zwei verschiedene Grundarten von Urgesteinsmehlen. Es kann entweder aus Basalt oder Diabas bestehen. Beide Urgesteinsmehle haben ähnliche Mineralstoffzusammensetzungen. Gut unterscheiden kann man die beiden Mehle an ihrer Farbe. Das Basaltmehl ist in der Regel dunkler als die Diabasmehle.

Beide Gesteinsmehle dienen der Verbesserung des Bodens und liefern wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen. Wichtig dabei ist, dass das Mehl sehr fein gemahlen ist, ansonsten können sich die Minerale nicht auflösen und nicht in die Wurzeln der Pflanzen gelangen.

Diabasmehle benutzt man meist zur Verbesserung von versauerten Böden, da sie eher alkalisch wirken. Basaltmehle dienen zur Verbesserung von alkalischen Böden, da sie eher sauer sind. Daher muss man schauen, welche Pflanze welchen Boden braucht. Durch eine richtige Anwendung der Gesteinsmehle kann der Ertrag im Garten oder auch in der ökologischen Landwirtschaft gesteigert werden.

Anwendung der Urgesteinsmehle

Die Anwendung von Gesteinsmehlen ist nicht schwer. Man kann sie entweder im Garten ausstreuen oder in Pflanzenjauche auflösen. Wenn man die Mehle nur ausstreut ist es aber wichtig, dass man sie auch gut einarbeiten. Zur kurzfristigen Anwendung sind die Mehle nicht geeignet, da sie erst nach einer vollständigen Zersetzung überhaupt von den Pflanzen aufgenommen werden können. Daher macht es mehr Sinn jedes Jahr ein wenig Urgesteinsmehl in den Garten einzuarbeiten. Somit kann die Bodenqualität nachhaltig verbessert werden.

Dosierung

Eine allgemeine Dosierungsempfehlung für alle Pflanzenarten kann nicht gemacht werden. Es kommt immer stark darauf an, was im Garten wachsen soll. Allerdings gibt es ein paar Richtlinien an denen man sich orientieren kann. Bei Rasen, Obstbau und Sträucher sollte man ca. 15kg je 100 Quadratmeter verwenden. Im Garten wo Gemüse angebaut werden kann man gut doppelt so viel verwenden, also bis zu 30kg pro 100 Quadratmeter.

Besonders beliebt ist das Urgesteinsmehl für die Tomaten. Gerade in der Aufzucht von Tomaten sind die zusätzlichen Mineralstoffe sehr gut. Pflanzt man die Tomaten später in den Garten, so empfiehlt es sich einen Eimer ohne Boden um die Tomaten zu machen, dass das Wasser und auch die Mineralstoffe nicht weggeschwemmt werden und direkt bei den Wurzeln ankommen.